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Gedanken zum jährlichen Weltfrauentag am 08. März mit dem Thema: Weibliches Selbstbewusstsein

  • petrarituper
  • vor 14 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit

Ein gesundes und stabiles Selbstbewusstsein ist die Basis, um unser Leben in die Hand zu nehmen und es selbstbestimmt zu meistern.

Wie kann das speziell für uns Frauen gelingen?

In einer Welt, wo die Frauenbewegung zwar mittlerweile einiges erreicht hat, aber wir dennoch in einer von Männern geprägten Welt leben ist weibliches Selbstbewusstsein keine selbstverständliche Angelegenheit. Leider.

Was bedeutet überhaupt Selbstbewusstsein?

Ich bin mir selbst bewusst = ich habe ein Gefühl für die eigene Identität, ich habe einen Selbstwert entwickeln können.

 

Das heranwachsende Mädchen erlebt diese Herausbildung ihres Selbstbewusstseins zuerst durch die Bezugsperson in der Kindheit, also meistens die Mutter.

Erfährt die Mutter jedoch innerhalb der Familie wenig Wertschätzung, opfert sie sich z.B. in „Care-Arbeit“ auf oder ist sie durch ein traditionelles Frauenbild von ihren eigenen Bedürfnissen abgeschnitten, so erlebt die Tochter eine Welt, in der Frau-Sein schwierig zu sein scheint. Das Mädchen weiß, dass es nicht so wie die Mutter sein möchte.

Das ist für ein heranwachsendes Mädchen verstörend, auch wenn es sich dessen nicht unbedingt bewusst ist, da das gesellschaftliche Frauenbild noch immer kaum besser zu sein scheint. Man kommt medial kaum an den Themen Gender-Gap, unbezahlte Care-Arbeit und leider noch immer Gewalt an Frauen vorbei.

 

Wie kann nun Selbstbewusstsein für Frau funktionieren?

Zuallererst: Gesellschaftliche Probleme können nicht über Nacht gelöst werden.

Wichtig ist, ein kollektiver weiblicher Zusammenhalt! Entwertungen gegen mich und meine Geschlechtsgenossinnen erkennen und nicht unkritisch hinnehmen!

Persönlich für mich selbst: Stelle dich selbst in den Fokus deiner Betrachtung, beschäftige dich mit dir selbst, kümmere dich nicht nur um das Wohl der Anderen, sondern erkenne deine eigenen Bedürfnisse! Das ist kein Zeitvertreib und auch nicht egoistisch, sondern gesellschaftlich notwendig.

 

Und zum Abschluss lass dich von den Worten von Marianne Williamson inspirieren:

 

Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind.

Unsere tiefste Angst ist, dass wir über die Maßen kraftvoll sind.

Es ist unser Licht – nicht unsere Dunkelheit, was uns am meisten erschreckt.

Wir fragen uns: Wer bin ich, um brilliant, großartig, talentiert und kraftvoll zu sein?

Frage dich lieber:

Was machst du eigentlich, um all das nicht zu sein?

Du bist ein Kind Gottes.

Dass du dich klein machst, rettet die Welt nicht.

Es wird nichts klarer, wenn du dich duckst,

damit sich andere nicht verunsichert fühlen.

Wir wurden geboren, um den Glanz Gottes, der in uns ist, offenkundig zu machen.

Dieses Licht, das in allen von uns ist, bringen wir es zum Leuchten – für uns und für andere!


Ein Buchtipp am Schluss: Julia Onken "Mit dem Herzen der Löwin" - hier findest du sehr viel Hintergrund zu diesem Thema und noch viel mehr! Vieles an Gedankengut habe ich hier in Kurzform verwendet.

 
 
 

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