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Mens sana in corpore sano - ein gesunder Geist in einem gesunden Körper

  • petrarituper
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Wir alle glauben zu wissen, wie sehr sich unsere seelische Gesundheit auf unseren Körper, auf unseren physischen Gesundheitszustand auswirkt.

Bin ich zufrieden und entspannt, fühle ich mich grundsätzlich rundum wohl.

Aber kann es sein, dass der Zustand unserer Gedanken und Gefühle immer noch unterschätzt wird? Betrachten wir die Körper-Geist-Verbindung näher:

 

Seit Urzeiten reagiert der Mensch bei Bedrohung mit der Aktivierung von Adrenalin, dem berühmten Stresshormon. Flüchten oder Kämpfen war tausende von Jahren eine sinnvolle Reaktion, wenn unsere Vorfahren in lebensbedrohliche Situationen mit einem Säbelzahntiger gerieten.

In der heutigen Zeit müssen wir in unserer Gesellschaft nicht mehr jagen.

Der Säbelzahntiger von damals ist der Stress von heute.

Der Stress von heute in Form von finanziellen Sorgen, Belastungen durch Termindruck, Beziehungsproblemen, Ärger mit dem Chef usw.

Wir schütten aber immer noch dieselben Stresshormone aus wie damals, so als wäre unser Leben bedroht.

Was macht das mit uns?

Durch die Aktivierung der Stresshormone wird die Kraft in die Muskeln gesteckt (um für dein Leben zu kämpfen), also werden alle für diesen Moment „unwichtig“ erscheinenden Systeme heruntergefahren. Das bedeutet, dass u.a. dein Immunsystem, die Verdauung und einige Gehirnfunktionen beeinträchtigt sind, Entzündungen werden gefördert.

Du kannst dir vorstellen, was in deinem Körper passiert, wenn die oben erwähnten Stressfaktoren länger auf dein Leben einwirken!

Was hat das jetzt mit meinen Gedanken und Gefühlen zu tun?

In medizinischen Studien konnte bewiesen werden, dass allein die Vorstellung einer belastenden Situation, dieselben Stressreaktionen hervorruft, als wäre sie real.

Dabei ist sie noch gar nicht eingetreten. Deine Gedanken haben dir das „worst case Szenarium“ nur vorgespielt.

Umso wichtiger erscheint es, seine eigenen Gedanken kontrollieren zu können.

Was kann ich tun?

Unser Kopfkino ist oft sehr dramatisch. Glaube nicht alles, was du denkst!

Suche Entspannung so oft es möglich ist, treibe Sport, gehe in die Natur, verzichte ab und zu auf elektronische Unterhaltung.

Versuche negative Emotionen wie Zorn, Wut, Angst, Neid oder Eifersucht zu vermeiden oder loszulassen.

Übe dich in Vergebung – anderen Menschen und dir selbst gegenüber.

Positive Emotionen wie Mitgefühl, Liebe, Dankbarkeit und Freude veranlassen unser Gehirn, heilende Chemikalien im Körper auszuschütten, die u.a. unser Immunsystem stärken!

 

Sorge also ganzheitlich für deine Gesundheit – körperlich und geistig!

 
 
 

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