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Zum Welttag der seelischen Gesundheit - die Kunst des Abschaltens

petrarituper
vor 11 Minuten
2 Min. Lesezeit

Rund um den 10. Oktober wird jährlich zum Mental Health Day die seelische Gesundheit in den Fokus gerückt.

Viele Expertinnen und Experten geben in zahlreichen Medien und in Veranstaltungen Ratschläge, wie wir mental gesund bleiben und psychische Erkrankungen vermeiden können.

 

Die Kernfrage betrifft jede/n von uns:

Welchen Beitrag kann ich zur Erhaltung meiner seelischen Gesundheit leisten?

Wahrscheinlich haben alle von uns schon einiges an Vorschlägen dazu gehört:

Die eigenen Bedürfnisse und Grenzen beachten, soziale Beziehungen unterhalten, Bewegung in den Alltag integrieren und Stress vermeiden – um einige Faktoren zu nennen.

Abschalten ist auch ein Vorschlag und meint damit, sich vom Druck der Außenwelt und auch von den digitalen Anforderungen zurückzuziehen, in sich zu gehen, um sich wieder selbst besser spüren zu können.

Dabei kann ich mich fragen, was ich brauche, um mich wieder so richtig wohlzufühlen.

Und das gelingt eben am besten, wenn ich nicht alle 10 Minuten auf mein Handy schaue, meine Emails checke und etwas poste.

Entspannung durch „digital detox“ als Versuch.

Wir schalten also mal das Handy und den Laptop aus und begeben uns in die Stille, nach der wir uns mehr oder weniger zuweilen sehnen.

Was passiert in den meisten Fällen dann?

Unser Kopf lässt sich nicht so einfach abschalten wie ein Gerät. Unser Geist beginnen jetzt erst so richtig Fahrt aufzunehmen, wenn rundherum Stille herrscht. Buddhisten nennen das zum Beispiel „Affen im Kopf“, den unruhigen und ständig kreisenden Geist, die wiederkehrenden Gedankensprünge, welche die Ruhe in uns verhindern bzw. erschweren.

Nicht umsonst erfordert diese Art des In-Sich-Gehens Übung.

Vielleicht doch keine so kleine Herausforderung für den Anfang.

 

Was können wir also noch tun, um unseren Geist zu beruhigen, mehr Ruhe zuzulassen, ohne uns in Meditation zu üben, etwas, das vielleicht leichter in unseren Alltag passt?

Beispielsweise könnten wir anfangen, uns in Gelassenheit zu üben.

Gelassenheit in dem Sinne, als dass wir lernen mit dem Unperfekten zu leben und darauf vertrauen, dass es in Ordnung ist, wenn nicht immer alles nach Plan läuft.

Ich akzeptiere, wenn an manchen Tagen der Ablauf anders ist als geplant, sich manche Dinge nicht in mein vorgefertigtes Schema pressen lassen.

Möglicherweise ist eine für mich unperfekte Situation keine Katastrophe, sondern sie ist einfach nur anders.

Wir können im Leben nicht alles kontrollieren, aber wir können den Umgang mit diesen Herausforderungen selbst bestimmen. Gelassenheit oder Stress?

Was mache ich mit meiner unperfekten Situation?

Ich nehme sie mit Gelassenheit, schalte meinen Drang nach Perfektion aus und lächle – und gehe somit einen Schritt in meine mentale Gesundheit!

 

 
 
 

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